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Rezept: Lasagne

Hallo liebe Welt,

hier kommt nun mein liebstes Lieblingsrezept, welches ich sehr sehr oft zubereite: Lasagne 🙂

In der Studentenzeit habe ich oft Tiefkühllasagne gegessen, damals hatte ich nur eine kleine Küchenzeile in meinem Studentenwohnheimszimmer. Kochen konnte ich nicht sonderlich gut und ein Ofen, geschweige denn überhaupt Platz zum Kochen, war nicht vorhanden. Und jetzt mit größerer Küche, vorhandenem Ofen und bessere Kochkünsten habe ich sogar ein Lieblingsrezept 🙂

Man nehme für 2 sehr hungrige oder 4 nicht ganz so hungrige Personen:

Bolognese-Sauce:

  • 1 Zwiebel
  • etwas Öl zum Braten
  • 300 Gramm Hackfleisch gemischt
  • 2 Dosen stückige Tomaten
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Gewürze: Knoblauch, scharfe Paprika, Chilli, Salz, Pfeffer

Béchamel-Sauce:

  • 30 Gramm Margarine (oder Butter)
  • 25 Gramm Weizenmehl
  • 200 ml Milch
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 50 Gramm geriebenen Käse
  • Gewürze: Muskatnuss

Für das Zusammenbasteln der Lasagne:

  • 5-6 Lasagne-Blätter, je nachdem ob man eine hohe und schmale Form (so wie ich) oder eine breite benutzt (da braucht man sicher mehr Blätter)
  • Butter/Margarine zum einfetten der Form
  • 150 Gramm geriebenen Käse für obendrauf und die Zwischenkäseschichten

Und so geht’s:

  1. Zwiebel schneiden und in Öl anbraten bis sie schön glasig und leicht braun sind
    Dann Hackfleisch dazu geben und auch braten bis es gut durch ist, schon anfangen zu würzen.
  2. Die beiden Dosen Tomatenstücke und die 100 ml Gemüsebrühe in die Pfanne dazugeben. Und auch hier wieder kräftig nach Geschmack würzen.
  3. Insgesamt ist nun sehr viel Flüssigkeit in der Pfanne, also keinen Deckel auf die Pfanne setzen, sondern die viele Flüssigkeit verkochen lassen.
  4. In der Zeit die Béchamel-Sauce fertig machen:
  5. Margarine in einem kleinen Top bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
  6. Dann das Mehl hinzufügen und kräftig mit der Butter vermischen, bis das Mehl nur noch eine gelbe Masse wird (wenn es klumpt ist nicht schlimm)
  7. Sofort die Milch und die Gemüsebrühe dazugeben und mit einem Schneebesen alles verrühren, sodass keine Klümpchen mehr drin sind
  8. Das ganze aufkochen lassen und immer wieder umrühren.
  9. Nach dem aufkochen die 50 Gramm Käse hineingeben und wieder verrühren, die Temperatur runterdrehen.
  10. In der Zeit sollte die Flüssigkeit in der Pfanne sehr gering geworden sein, sodass man wieder mehr vom Hackfleisch sieht. Es soll nicht zu flüssig werden, sonst zerfällt die Lasagne beim servieren. Falls noch immer zu viel Flüssigkeit drin ist, mit einer Suppenkelle etwas abschöpfen.
  11. Die Auflaufform einfetten.
  12. Zuerst eine Schicht Bolognese-Sauce in die Form, der Boden sollte bedeckt sein, dann etwas von der Béchamel-Sauce und ein wenig Käse oben drüber streuen.
  13. Es folgt eine Lasagneplatte und zurecht geschnittene/gebrochene Lasagne-Plattenstücke, bis die untere Lasagneschicht bedeckt ist.
  14. Dann wieder Bolognese-Sauce, Béchamelsauce und Käse hinzugeben. Anschließend wieder Lasagneplatten. Das Ganze so lange machen, bis (zumindest bei der Größe meiner Auflaufform) 3 Lasagne-Platten-Schichten in der Form sind.
  15. Ist man bei der letzten Lasagneplatten-Schicht angekommen, kommt da drauf die restliche Béchamelsauce, bis alles bedeckt ist (reicht diese nicht mehr, einfach mit ein wenig Milch strecken). Und dann noch als leckere Krönung eine dicke fette Schicht Kääääse obendrauf.
  16. Dann das Ganze in den 200 Grad warmen Ofen stellen und 30 Minuten gedulden. Wenn ihr findet, dass der Käse oben drüber noch nicht braun genug ist, könnt ihr die Lasagne noch 5 Minuten länger drin lassen.

Und dann ist es so weit, tatatataaaaaaaaaaaaaaaaaaa darf ich vorstellen, die Lasagne!!!

Achtung heiß 😉 Guten Appetit 🙂

P.S. ich habe die einzelnen Koch-Schritte fotografiert, habe nur gerade Probleme mit dem Upload, werde ich nachträglich noch einfügen.

Rezept Test: Erdnussbutter-Brownies mit Philadelphia Milka

Nach dem Studentenleben und den vielen Tiefkühlpizzen, Frühlingsrollen,TK-Lasagnen und vielen vielen weiteren Kocheskapaden ist es an der Zeit ein Erwachsenenleben in einer Erwachsenenwohnung und Erwachsenenküche zu führen. Und was bedeutet das? Klaro: kochen lernen! Also werde ich das ein oder andere Rezept ausprobieren und hier von gelungenen „Gourmet-Köstlichkeiten“ und anderen Küchenkatastrophen berichten.
Hier ein Versuch: Erdnussbutter-Philadelphia-Milka-Brownies

Bevor es in den Backofen ging:

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20 Minuten Minuten und einen Backofen später:

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Die ganze Wohnung roch verlockend nach Kuchen. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Anfangs hatte ich Angst, dass der Teig zu flach wird, aber er ist noch schön auf gegangen. Nun warte ich gespannt darauf, dass es abkühlt und ich endlich probieren kann.  Verkostungsbericht folgt und Rezept bei Gefallen auch 🙂

Bananacrepes

Edit:
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Sooo sieht das Ganze angeschnitten aus. Was sagt der Geschmackstest? Najaaaa, es ist okay, aber nichts um damit anzugeben 😉 Roh schmeckte es eher nach Snickers, aber so fertig gebacken…hmmm…damit gewinne ich keinen Hauptpreis 😉 Ist insgesamt eher trocken, die Erdnussbutterschicht oben wirkt fremd und fügt sich nicht in das schokoladige Untendrunter ein.

Empfehlung? Nein

Also weiter Rezepte probieren 🙂

Bananacrepes